Rangierunfall in Niebüll: Strecke zwischen Hamburg und Sylt wieder frei

Niebüll - Wegen eines Rangierunfalls im Bahnhof von Niebüll ist der Zug-Fernverkehr zwischen Hamburg und Sylt unterbrochen. 

Der entgleiste Zug.
Der entgleiste Zug.  © Bundespolizei

Eine Intercity-Lok sei beim Rangieren mit einem Regionalzug am Montagnachmittag um 15 Uhr zusammengestoßen, teilte eine Bahnsprecherin mit. 

Wie man auf einem Foto der Bundespolizei vom Unfallort sieht, wurde dabei einer der Züge von den Schienen gedrückt.

Menschen seien nicht verletzt worden. 

Regionalzüge könnten derzeit von Westerland nur bis Klanxbüll auf dem Festland fahren. 

Wer aus Richtung Husum komme und nach Sylt wolle, könne nur bis Bredstedt mit dem Regionalzug fahren. Zwischen Klanxbüll und Bredstedt seien Busse als Ersatz in beiden Richtungen im Einsatz. 

Wie lange der Ersatzverkehr notwendig sein werde, lasse sich noch nicht abschätzen. 

Die Autoreisezüge zwischen Niebüll und Westerland seien durch den Rangierunfall nicht beinträchtigt.

Update, 8. September, 7.43 Uhr: Strecke wieder freigegeben

Nach dem Rangierunfall ist die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt am frühen Dienstagmorgen wieder freigegeben worden. Es sei nur noch mit einzelnen Ausfällen oder Verzögerungen im Fernverkehr Richtung Westerland auf Sylt zu rechnen, sagte eine Bahnsprecherin. 

Die Bahn hatte über Twitter darum gebeten, statt den Fernzügen die Nahverkehrszüge zwischen Sylt und Hamburg zu nutzen. Regionalzüge konnten am Montagabend von Westerland nur bis Niebüll auf dem Festland fahren. 

Experten des Eisenbahnbundesamtes untersuchten den Unfallort, um die Ursache des Unglücks zu klären. Warum die Züge kollidierten, war zunächst unklar.

Titelfoto: Bundespolizei

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