29-Jähriger verurteilt: Er vergewaltigte erst ein Kind, dann einen Hund

Scarborough (England) - Kinder- und Tierschänder muss hinter Gitter: In Großbritannien wurde ein 29-jähriger Mann zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem er all seine Taten gestanden hatte.

Kyle Stephensen (29) aus England muss nun für viele Jahre ins Gefängnis.
Kyle Stephensen (29) aus England muss nun für viele Jahre ins Gefängnis.  © facebook.com/NYPScarborough

Die Verhandlung von Kyle Stephenson sollte eigentlich eine Weile dauern, doch der 29-Jährige gestand bereits am Freitag seine Taten, wie die Polizei der englischen Grafschaft York berichtet.

Und was der Brite da zugab, war grauenvoll: Zunächst hatte er einen kleinen Jungen vergewaltigt, anschließend auch noch ein Mädchen zu sexuellen Handlungen angestachelt.

Sein drittes Opfer war ein Hund, mit dem er ebenfalls Sex hatte. Dabei filmte sich der Mann aus der ostenglischen Küstenstadt Filey sogar. Das entsprechende Video hatten die Ermittler entdeckt, dementsprechend gab es an dieser Tat keine großen Zweifel.

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Verhaftet wurde Stephenson bereits am 31. Januar dieses Jahres. Seine Verbrechen hatte er laut Polizei in der Zeit zwischen Januar 2020 und Januar 2021 begangen.

Am Freitag nun stand der 29-Jährige vor Gericht im York Crown Court. Nachdem er selbst für schuldig plädiert hatte, fiel auch gleich sein Urteil - wobei der Richter laut Polizeibericht bei der Wahl der Strafe mit einbezog, dass der Angeklagte geständig war.

Letzten Endes wurde Kyle Stephensen zu 18 Jahren Haft verurteilt. Außerdem landet er auf unbegrenzte Zeit im Verzeichnis der britischen Sexualstraftäter.

"Ein entsetzlicher und verstörender Fall"

Der Polizist Steve Monty von der Kriminalpolizei in Scarborough, der für die Ermittlungen verantwortlich war, erklärte: "Das ist einer der entsetzlichsten und verstörendsten Fälle, mit denen ich jemals zu tun hatte."

Ihm zufolge habe der 29-Jährige "ein gerechtes Urteil erhalten und muss sich nun den vollen Konsequenzen seiner verdorbenen und widerwärtigen Handlungen stellen."

Außerdem enthielt der Polizeibericht noch eine weitere traurige Nachricht: Der Hund, an dem sich der Verurteilte vergangen hatte, ist inzwischen an einer Krankheit verstorben.

Titelfoto: facebook.com/NYPScarborough

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