Nach 33 Einbrüchen in Einfamilienhäuser: Mutmaßliche Diebesbande angeklagt!

Von Jutta Schütz

Berlin - Sie sollen Türen und Fenster aufgehebelt und 33 Mal in Einfamilienhäuser in Nord- und Ostdeutschland eingedrungen sein. Gegen drei mutmaßliche Einbrecher hat die Staatsanwaltschaft in Berlin nun Anklage erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen drei mutmaßliche Einbrecher erhoben, die 33 Mal in Einfamilienhäuser im nord- und ostdeutschen Raum eingedrungen sein sollen.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen drei mutmaßliche Einbrecher erhoben, die 33 Mal in Einfamilienhäuser im nord- und ostdeutschen Raum eingedrungen sein sollen.  © Fabian Sommer/dpa, 123RF/Sergii Gnatiuk (Bildmontage)

Den Männern im Alter von 25, 30 und 31 Jahren werden gewerbs- und bandenmäßiger Einbruchsdiebstahl, räuberischer Diebstahl und Körperverletzung zur Last gelegt, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren Orte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein betroffen.

Die Angeschuldigten, die laut Staatsanwaltschaft keinen festen Wohnsitz hatten, sollen sich im Vorjahr als Bande zusammengeschlossen haben.

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In kleineren Ortschaften sollen sie zwischen dem 10. August und 7. September 2020 in Wohnhäusern Wertgegenstände wie Schmuck, Uhren, Mobiltelefone und Bargeld im Gesamtwert von etwa 110.000 Euro erbeutet haben.

Die Tatverdächtigen sollen mit bislang unbekannten Komplizen in wechselnder Beteiligung agiert haben.

In vier Fällen wurden die Einbrecher laut Anklage bei der Tat gestört und flüchteten. Einmal soll der 25-jährige Verdächtige seine Beute verteidigt haben, indem er einem Zeugen ins Gesicht schlug. Das Trio wurde am 16. September festgenommen, die Verdächtigen sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa, 123RF/Sergii Gnatiuk (Bildmontage)

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