Störung der Totenruhe: Bestatter soll mehrfach Urnen vertauscht haben

Achim - Weil er bewusst Urnen vertauscht haben soll, muss sich ein Bestatter aus Achim bei Bremen von Mittwoch an vor Gericht verantworten. 

Der Angeklagte soll die Urnen in beliebigen Gräbern beigesetzt haben. (Symbolbild)
Der Angeklagte soll die Urnen in beliebigen Gräbern beigesetzt haben. (Symbolbild)  © auremar/123rf

Dem 57-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen 2015 und Herbst 2019 in acht Fällen Urnen mit der Asche Verstorbener in beliebigen Gräbern beigesetzt zu haben, wie das Amtsgericht Achim mitteilte. 

Einmal soll er auch eine Aschekapsel lediglich mit Sand gefüllt haben. Die Anklage lautet auf Störung der Totenruhe und in einem Fall auch auf Betrug. 

Im Falle einer Verurteilung erwartet ihn eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. 

Betrug wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet. 

Wegen der Corona-Pandemie wurde die Verhandlung des Falls ins Landgericht Verden verlegt.

Titelfoto: auremar/123rf

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