Diese Sicherheitsregeln gelten beim Prozess gegen Halle-Attentäter

Magdeburg - Knapp zwei Wochen vor Prozessbeginn hat das Oberlandesgericht Naumburg den Saal für die Verhandlung des Halle-Attentats vorgestellt.

Stephan B. hat am 9. Oktober zwei Menschen getötet.
Stephan B. hat am 9. Oktober zwei Menschen getötet.  © Uli Deck/dpa

Insgesamt 94 Besucher und Journalisten sollen demnach den Prozess hinter einer Glasbarriere verfolgen können. 

Die Sicherheitsregeln für den Prozess hatte das Gericht bereit vorige Woche bekanntgegeben. Hier können sie im Detail nachgelesen werden.

Die 44 Plätze für die Medienvertreter sollen demnach verlost werden. 

Wegen der Corona-Pandemie sollen Besucher und Reporter während des Prozesses einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Der Prozess gegen den 28 Jahre alten Verdächtigen soll am 21. Juli beginnen (TAG24 berichtete).

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten zweifachen Mord und 68-fachen Mordversuch "aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung heraus" vor. 

Ein Blick von der Richterbank in den Sitzungssaal für die Verhandlung des Halle-Attentats.
Ein Blick von der Richterbank in den Sitzungssaal für die Verhandlung des Halle-Attentats.  © Ronny Hartmann/dpa

Der 28-Jährige hatte am 9. Oktober, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, schwer bewaffnet versucht, in die gut besuchte Synagoge in Halle einzudringen. Als das misslang, erschoss er zwei Menschen in der Nähe und verletzte mehrere schwer, ehe er festgenommen wurde.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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