Hochschwangere rassistisch beleidigt und geschlagen: Frau stellt sich der Polizei

Berlin - Nach einer offenbar rassistisch motivierten Attacke, wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit. Sie fahnden nach einer unbekannten Frau aus Berlin-Hellersdorf.

Mit diesen Bildern suchte die Polizei nun nach der Unbekannten.
Mit diesen Bildern suchte die Polizei nun nach der Unbekannten.  © Polizei Berlin

Vor knapp vier Monaten - am 24. März 2021 - soll die Gesuchte auf der Erich-Kästner-Straße eine offensichtlich erkennbare schwangere Frau, sowie ihre fünfjährige Tochter der angegriffen haben.

Zunächst soll sie die Mutter aufgrund ihrer Hautfarbe erst rassistisch beleidigt haben und anschließend ins Gesicht und gegen den Körper geschlagen haben.

Ihre fünfjährige Tochter versuchte offenbar zu helfen und soll die abgebildete Frau geschubst haben.

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Die Polizei fragt nun:

  • Wer kennt die abgebildete Frau und kann Angaben zu ihrer Identität und/oder ihren Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat die Tat möglicherweise beobachtet und sich noch nicht als Zeuge bei der Polizei gemeldet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Berlin im Bayernring 44, 12101 Berlin-Tempelhof, unter der Telefonnummer (030) 4664-953461, per E-Mail an LKA534@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Update, 19.30 Uhr: Schwangere vermutlich rassistisch angegriffen: Frau stellt sich

Wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines Fahndungsfotos hat sich eine Frau gestellt, die eine Hochschwangere wegen ihrer Hautfarbe beleidigt und geschlagen haben soll.

Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, habe sich die Verdächtige am Nachmittag bei der Polizei im brandenburgischen Bernau gestellt.

Titelfoto: Polizei Berlin

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