38-Jähriger aus geschlossener Abteilung entwichen: gesuchter Mann freiwillig zurückgekehrt

Lohr am Main - Seit Sonntagnachmittag fahndet die Polizei nach einem 38-Jährigen, der während eines begleiteten Spaziergangs vom Gelände des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) entkommen ist.

Der 38-Jährige ist am Donnerstag freiwillig in das Bezirkskrankenhaus in Lohr am Main zurückgekehrt.
Der 38-Jährige ist am Donnerstag freiwillig in das Bezirkskrankenhaus in Lohr am Main zurückgekehrt.  © Polizeipräsidium Unterfranken

Hedayatullah Barikzei ist wegen eines Gewaltdelikts im Jahr 2003 in einer geschlossenen Abteilung amtlich untergebracht.

Er befand sich am Sonntag auf dem Spaziergang, als er gegen 14.10 Uhr davon rannte und in Richtung Innenstadt flüchtete.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos.

Vom Gesuchten liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • 1,68 Meter groß
  • schlanke Figur
  • kurze, schwarze Haare mit Wirbelglatze
  • braune Augen
  • breites Kinn

Bei seiner Flucht trug er eine braune Jacke, blaue Hose und blaue Turnschuhe.

Nach Aussage der Polizei geht von dem flüchtigen Mann keine akute Gefahr aus. Dennoch bittet die Polizei auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.

Wer den Mann nach seinem Verschwinden gesehen hat oder möglicherweise Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0935287410 bei der Polizeiinspektion Lohr am Main oder über Notruf 110 zu melden.

Update, 23. Oktober, 10.12 Uhr: 38-Jähriger freiwillig in Bezirkskrankenhaus zurückgekehrt

Der 38-Jährige, der am 11. Oktober 2020 während eines begleiteten Spaziergangs aus dem Bezirkskrankenhaus entwichen war, ist am Donnerstagabend freiwillig dorthin zurückgekehrt. Das teilte die Polizei am Freitagmorgen mit.

Wie bereits berichtet, war der Mann während eines Spaziergangs auf dem Klinikgelände davon gerannt und in Richtung Innenstadt geflüchtet.

Die Lohrer Polizei leitete daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in die Wege.

Titelfoto: Polizeipräsidium Unterfranken

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