Nach Fahndungsaufruf: Schon 55 Hinweise zum mutmaßlichen DHL-Erpresser

Berlin - Das Fahndungsfoto eines mutmaßlichen DHL-Erpressers hat den Ermittlern in der ersten Woche nach dessen Veröffentlichung Dutzende Hinweise eingebracht.

Die Polizei fahndet mit diesem Foto nach dem mutmaßlichen DHL-Erpresser.
Die Polizei fahndet mit diesem Foto nach dem mutmaßlichen DHL-Erpresser.  © Polizei Brandenburg

Insgesamt seien 55 Hinweise eingegangen, teilten die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Potsdam am Dienstag mit.

Demnach hängen mittlerweile mehr als 1000 Plakate mit dem Foto in Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Die Fahnder haben für wertvolle Hinweise eine Belohnung von bis zu 5000 Euro ausgeschrieben.

Vor rund anderthalb Wochen veröffentlichten die Ermittler ein Bild einer Überwachungskamera von einem Mann, der verdächtigt wird, den Paketzusteller DHL zu erpressen.

Vor etwa dreieinhalb Jahren soll er mehrere explosive Sendungen an Adressen in Berlin und Brandenburg geschickt haben. Darunter soll eine Paketbombe gewesen sein, die am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarktes abgegeben worden war.

Darin wurde ein als QR-Code verschlüsseltes Schreiben entdeckt, mit dem DHL um eine Millionensumme in Bitcoins erpresst wurde.

Das LKA Brandenburg ermittelt wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie der schweren räuberischen Erpressung. Die Sonderkommission "Quer" wertete laut Polizei bislang mehr als 1000 Spuren und Hinweise aus.

Titelfoto: Polizei Brandenburg

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