Nach Pflasterstein-Attacke auf Zug: Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt!

Velbert/Kreis Mettmann - Anfang des Jahres 2021 ist es in Velbert zu gleich mehreren, perfiden Angriffen auf den Bahnverkehr gekommen - in einem der Fälle ermittelt die Staatsanwaltschaft inzwischen sogar wegen versuchten Mordes. Die Beamten haben für Hinweise auf die oder den Täter eine hohe Belohnung ausgesetzt.

Der Zug der Linie S9 war am 17. März 2021 in Velbert-Neviges mit präparierten Pflastersteinen kollidiert.
Der Zug der Linie S9 war am 17. März 2021 in Velbert-Neviges mit präparierten Pflastersteinen kollidiert.  © Polizei Mettmann

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, gehe es konkret um einen "gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr" vom 17. März 2021 im Velberter Stadtteil Neviges.

Dort hatten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Pflastersteine so präpariert, dass diese über den Schienen - an einer Schnur befestigt - von einer Fußgängerbrücke herunterbaumelten.

Im Bereich des Hardenberger Schlosses war damals eine S-Bahn der Linie 9 auf der Fahrtstrecke in Richtung Wuppertal frontal mit den beiden Steinen kollidiert. Der Lokführer (35) hatte einen Schock erlitten.

"Schockanruf" getätigt: Polizei fahndet nach dieser Kriminellen
Fahndung "Schockanruf" getätigt: Polizei fahndet nach dieser Kriminellen

Die Beamten tappen trotz intensiver Ermittlungen noch immer im Dunkeln und hoffen nun auf die Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wer rund um den Tatort, vor allem im Bereich der Gleisanlagen in Velbert-Neviges, verdächtige Feststellungen gemacht hat oder konkrete Hinweise auf den oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0211-870-8708 oder per E-Mail bei der Polizei zu melden.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Übeltäter führen, wurde eine Belohnung in Höhe von bis zu 5000 Euro ausgesetzt.

Zwei Pflastersteine waren so präpariert worden, dass sie an einem Nylonseil an einer Fußgängerbrücke in Velbert-Neviges befestigt über den Gleisen gehangen hatten.
Zwei Pflastersteine waren so präpariert worden, dass sie an einem Nylonseil an einer Fußgängerbrücke in Velbert-Neviges befestigt über den Gleisen gehangen hatten.  © Polizei Mettmann

Der Tatort in Velbert-Neviges

Die Karte zeigt den Tatort in Velbert-Neviges.
Die Karte zeigt den Tatort in Velbert-Neviges.  © Polizei Mettmann

Am Donnerstag (5. August) sind die Beamten mit mehreren Einsatzkräften in Velbert-Neviges vor Ort, um dort Fahndungs-Plakate und Handzettel mit Hinweisen auf die Tat zu verteilen.

Titelfoto: Polizei Mettmann

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