Nach versuchter Vergewaltigung: Fahndung mit Phantombild und 1000 Euro Belohnung

Kiel - Im November 2020 soll ein Unbekannter versucht haben, eine 14-Jährige in Kiel zu vergewaltigen. Noch immer suchen die Polizei und die Staatsanwaltschaft nach dem Täter; inzwischen mit einem Phantombild und einer Belohnung in Höhe von 1000 Euro.

Das Phantombild des mutmaßlichen Täters.
Das Phantombild des mutmaßlichen Täters.  © Polizei

Am Abend des 5. November soll der Unbekannte an der Bushaltestelle Immelmannstraße in Kiel-Holtenau zugeschlagen haben, heißt es in der Fahndung.

Er habe die 14-Jährige angesprochen, sie überraschend angegriffen, in ein Gebüsch gezerrt und mehrfach geschlagen.

Das Mädchen wehrte sich, der Täter ließ von ihr mit vermutlich blutender Nase und eventuell verletzten Händen ab und floh.

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Die 14-Jährige musste nach der Tat in einem Krankenhaus behandelt werden.

Es konnten DNA-Spuren gewonnen werden, die wahrscheinlich dem Täter zugeordnet werden können. Bisher blieben jegliche Ermittlungen erfolglos. Ab Freitag will die Polizei den mutmaßlichen Täter mithilfe von Fahndungsplakaten und einer Belohnung für Hinweise, die zum Erfolg führen, auf die Spur kommen.

Der Mann wird wie folgt vom Opfer beschrieben:

  • etwa 175 bis 195 Zentimeter groß
  • 18 bis 30 Jahre alt
  • südländisches Aussehen
  • kurze schwarze Haare, unrasiert
  • schwarze Brille
  • bekleidet mit einem Pullover mit hellen Streifen und einer dunklen, gesteppten Weste.

Zeugen, die Angaben zu dem Täter oder der Tat machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0431/160 3333 in Verbindung zu setzten.

Titelfoto: Polizei

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