Vergewaltigung auf Schultoilette? 14-jähriger soll Mitschüler (10) mehrmals missbraucht haben

Traunstein/Raubling - Es sind schockierende Vorwürfe, mit denen sich das Landgericht Traunstein am Dienstag (9.30 Uhr) befassen muss: Ein damals 14-Jähriger soll einen zehnjährigen Mitschüler mehrfach vergewaltigt haben.

In einem Gymnasium soll ein damals 14-Jähriger einen Zehnjährigen mehrmals missbraucht haben.
In einem Gymnasium soll ein damals 14-Jähriger einen Zehnjährigen mehrmals missbraucht haben.  © Daniel Karmann/dpa

Tatort: die Schultoilette eines oberbayerischen Gymnasiums.

Immer wieder soll er den Jüngeren missbraucht, ihn drei bis vier Mal vergewaltigt haben.

Das alles ereignete sich laut Staatsanwaltschaft im Herbst 2017 während der Nachmittagsbetreuung am Gymnasium Raubling bei Rosenheim.

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Der angeklagte Junge soll den damals Zehnjährigen unter einem Vorwand auf die Toilette gelockt haben.

Das Kind soll mitgemacht haben, weil es Angst vor Schlägen hatte. Angeklagt ist der Jugendliche wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung und Körperverletzung.

Das Gericht hat zwei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte demnach schon am Mittwoch fallen.

Update 14.15 Uhr: Prozess um Vergewaltigung auf Schultoilette bis November ausgesetzt

Der Prozess um eine mutmaßliche Vergewaltigung durch einen Mitschüler auf einer Schultoilette wird vom Landgericht Traunstein ausgesetzt.

"Es sind noch umfangreiche Nachermittlungen erforderlich, die wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen", sagte eine Sprecherin des Gerichts nach dem Prozessbeginn am Dienstag. Erst im November soll es weitergehen. "Das Verfahren muss dann neu begonnen werden."

Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte bereits an diesem Mittwoch das Urteil fallen.

Zu Beginn des Prozesses am Dienstag hatte der angeklagte Jugendliche sowohl zu seiner Person als auch zu den Vorwürfen geschwiegen. Dafür sagte der Vater des Opfers aus.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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