Berlinerin vor 33 Jahren ermordet: Darum wird der Prozess neu aufgerollt

Berlin - 33 Jahre nach der Tötung einer jungen Mutter in Berlin-Neukölln wird der Prozess gegen den Verdächtigen am Dienstag (9.15 Uhr) am Landgericht neu aufgerollt.

Am Berliner Landgericht wird der Prozess um die Tötung einer Frau vor 33 Jahren neu aufgerollt. (Symbolbild)
Am Berliner Landgericht wird der Prozess um die Tötung einer Frau vor 33 Jahren neu aufgerollt. (Symbolbild)  © Sonja Wurtscheid/dpa

Der 61-Jährige soll die 30-jährige Frau im September 1987 in ihrer Wohnung überfallen und umgebracht haben. Der Angeklagte war im ersten Prozess vor einem Jahr wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. 

Auf Revision des 61-Jährigen hob der Bundesgerichtshof (BGH) die Entscheidung auf und ordnete eine Neuverhandlung vor einer anderen Strafkammer des Landgerichts an. 


Der BGH kam zu dem Schluss, dass die Würdigung eines DNA-Gutachtens zu einer Spur rechtsfehlerhaft sei. 

Titelfoto: Sonja Wurtscheid/dpa

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