Geldtransporter-Überfall am Ku'damm: Für einen "Müllmann" steht das Urteil an!

Berlin - Nachdem am Montag noch ein Ermittler ausgesagt hat, steht nun der wohl letzte Akt im aktuellen Gerichtsprozess an.

Als Teil einer Fünfergruppe soll der Angeklagte am 19. Februar einen Geldtransporter überfallen haben. Sie waren als Müllmänner getarnt.
Als Teil einer Fünfergruppe soll der Angeklagte am 19. Februar einen Geldtransporter überfallen haben. Sie waren als Müllmänner getarnt.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Im Prozess um einen Raubüberfall auf einen Geldtransporter auf dem Berliner Kurfürstendamm mit einer Beute von rund 650.000 Euro werden am Mittwoch (9.30 Uhr) die Plädoyers und das Urteil erwartet.

Angeklagt vor dem Landgericht der Hauptstadt ist ein 31-Jähriger, der zu einem bekannten arabischstämmigen Clan gehört.

Der Mann hatte am ersten Verhandlungstag in der vergangenen Woche seine Beteiligung an der Tat gestanden. Er muss sich wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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Der 31-Jährige soll mit vier bislang noch nicht ermittelten Komplizen agiert haben.

Vier der Männer hatten laut Anklage am Vormittag des 19. Februar 2021 vor einer Bankfiliale einen Geldtransporter überfallen.

Maskiert, als Müllmänner getarnt, unter Vorhalt von Schreckschusspistolen und Einsatz von Reizgas hätten sie zwei Sicherheitsmitarbeiter attackiert.

Der fünfte Täter habe den Fluchtwagen gefahren. Eine sichergestellte DNA-Spur führte zur Festnahme des Angeklagten.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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