Koks per Lieferservice? 61-Jähriger auf der Anklagebank

Berlin - Ein 61 Jahre alter mutmaßlicher Drogendealer muss sich am Mittwoch (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Ein 61-Jähriger soll über einen Lieferservice Kokain verteilt haben. (Symbolbild)
Ein 61-Jähriger soll über einen Lieferservice Kokain verteilt haben. (Symbolbild)  © -/kyodo/dpa

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in Berlin in 35 Fällen Kokain per Lieferservice verteilt zu haben. Seine illegalen Geschäfte sollen in der Zeit von Ende November 2019 bis Anfang Februar 2020 stattgefunden haben. 

Zudem soll er in einem als Bunker genutzten Kellerraum mehr als 2,6 Kilogramm Heroingemisch gelagert haben, um das Rauschgift gewinnbringend zu verkaufen. 


Weil er ein Küchenbeil in der Nähe der Drogen aufbewahrt habe, lautet die Anklage auch auf bewaffneten Handel mit Betäubungsmitteln.

Update, 12.35 Uhr: Prozess auf Ende August verschoben

Wie die Gerichtspressestelle mitteilte, wurde der Prozess auf den 31. August 2020 verschoben. Über die Gründe der Verschiebung ist bislang nichts bekannt.

Titelfoto: -/kyodo/dpa

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