Mädchen in Potsdam entführt: Urteil verschoben

Potsdam - Im Prozess um die Entführung und den sexuellen Missbrauch eines kleinen Mädchens will das Landgericht Potsdam am Mittwoch (9 Uhr) ein Urteil sprechen. 

Polizisten und ein Feuerwehrmann bei der Suche nach dem vermissten sechsjährigen Mädchen. (Archivbild) 
Polizisten und ein Feuerwehrmann bei der Suche nach dem vermissten sechsjährigen Mädchen. (Archivbild)  © Julian Stähle/dpa

Zuvor sollen die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung gehört werden, die größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen, wie das Gericht mitteilte. Auch die Verkündung des Urteils soll zum Schutz des Kindes weitestgehend ohne die Öffentlichkeit stattfinden.

Der 59 Jahre alte Angeklagte hatte die Tat während des Prozesses gestanden. Dem Deutschen wird schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, Freiheitsberaubung und Entziehung Minderjähriger vorgeworfen.

Er soll das heute siebenjährige Mädchen am 25. Mai 2019 in der Nähe eines Potsdamer Möbelhauses entführt, mit in seine Wohnung genommen und dort sexuell missbraucht haben.

Update, 25. März, 11.15 Uhr: Urteil wird verschoben

Eigentlich sollte an diesem Tag das Urteil gesprochen werden. Am Morgen setzte die Kammer dafür aber einen weiteren Termin am 1. April an. Zum Schutz des Kindes soll die Verkündung des Urteils weitestgehend ohne die Öffentlichkeit stattfinden. Noch am Mittwoch wollte das Gericht die Plädoyers hören.

Titelfoto: Julian Stähle/dpa

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