Mutmaßlicher Taliban-Kämpfer gesteht vor Gericht

Berlin - Ein 31-Jähriger hat in Berlin vor Gericht gestanden, Mitglied der terroristischen Vereinigung "Deutsche Taliban Mudschahedin" (DTM) gewesen zu sein.

Weil er eine schwere terroristische Gewalttat geplant haben soll, steht ein 31 Jahre alter Mann vor dem Berliner Kammergericht. (Symbolbild)
Weil er eine schwere terroristische Gewalttat geplant haben soll, steht ein 31 Jahre alter Mann vor dem Berliner Kammergericht. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

Er sei vor zwölf Jahren in das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gereist, um sich dort der Organisation anzuschließen, ließ der gebürtige Berliner am Montag über seinen Verteidiger zum Prozessauftakt vor dem Kammergericht erklären.

Er sei damals "radikal und religös-verblendet" gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie die Bildung einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor.

Der deutsche Staatsbürger räumte die Vorwürfe der Anklage ein. Zuvor hatte das Gericht eine Verständigung in Aussicht gestellt, die das Verfahren beschleunigen und die Strafe reduzieren könnte.

Danach könnte der Angeklagte mit einer Strafe von maximal zwei Jahren rechnen, die auf Bewährung ausgesetzt würde.

Aktualisiert, 11.50 Uhr

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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