Kaum frei, geht sie wieder in den Knast: Holocaust-Leugnerin (92) erneut verurteilt

Berlin - Der Prozess gegen die wiederholt verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck vor einem Berliner Amtsgericht geht am Freitag (12 Uhr) mit der Befragung eines Zeugen weiter.

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck (92) sitzt auf einer Bank in einem Gerichtsflur.
Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck (92) sitzt auf einer Bank in einem Gerichtsflur.  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Der 92-Jährigen wird zur Last gelegt, im März 2018 im Rahmen eines im Internet veröffentlichten Interviews den Holocaust geleugnet zu haben.

Die Frau hatte zu Beginn des Prozesses wegen Volksverhetzung vor zweieinhalb Wochen vor dem Amtsgericht Tiergarten erklärt, was ihr vorgeworfen werde, sei aus dem Zusammenhang gerissen oder falsch.

Die 92-Jährige aus Nordrhein-Westfalen ist erst vor wenigen Wochen aus dem Gefängnis in Bielefeld entlassen worden.

Sie hatte dort insgesamt zweieinhalb Jahre Haft verbüßt.

Update, 13.58 Uhr: Holocaust-Leugnerin erneut wegen Volksverhetzung zu Haft verurteilt

Die wiederholt verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist nur wenige Wochen nach ihrer Entlassung aus einem Gefängnis erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte am Freitag gegen die 92-Jährige eine Freiheitsstrafe von einem Jahr.

Sie habe sich erneut der Volksverhetzung schuldig gemacht, begründete der Richter.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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