Urteil im großen Drogen-Prozess in Cottbus erwartet

Cottbus - Sie sollen mit Hunderten Kilos Marihuana gehandelt haben: Mit dem Urteil gegen eine mutmaßliche Bande aus Brandenburg und Berlin geht am Montag vor dem Landgericht Cottbus einer der größten Drogen-Prozesse der vergangenen Jahre im Land zu Ende.

Das Landgericht Cottbus wird am Montag voraussichtlich das Urteil über die Angeklagten fällen. (Symbolfoto)
Das Landgericht Cottbus wird am Montag voraussichtlich das Urteil über die Angeklagten fällen. (Symbolfoto)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Angeklagt sind vier Männer und eine Frau. In den Jahren 2018 und 2019 sollen die Beschuldigten Marihuana in einer Gesamtmenge von etwa 750 Kilo bezogen und damit gehandelt haben.

Insgesamt geht es nach Angaben des Landgerichts um eine Menge von etwa einer Tonne Rauschgift, vor allem Marihuana. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihren Plädoyers für die Beschuldigten Haftstrafen zwischen zwei Jahren und sechs Monaten und 11 Jahren gefordert.

Zudem hat die Anklage für vier der Beschuldigten eine an die Haft anschließende Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für Suchtkranke beantragt.

Der öffentliche Prozess findet an ungewohnter Stelle statt. Wegen der Vielzahl an Verteidigern der fünf Angeklagten musste der Prozess in die Cottbuser Messehalle verlegt werden, um in der Corona-Pandemie die Abstandsregeln einhalten zu können.

Die Halle wurde zum Verhandlungssaal umfunktioniert und bietet ausreichend Platz, den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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