Drogen-Raser soll der Prozess gemacht werden, doch er taucht nicht auf!

Berlin - Der Prozess gegen einen Autofahrer, der sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei mehrere andere Fahrzeuge beschädigt haben soll, ist verschoben worden.

Nach einer Verfolgungsjagd durch Berlin soll einem 30-Jährigen der Prozess gemacht werden.
Nach einer Verfolgungsjagd durch Berlin soll einem 30-Jährigen der Prozess gemacht werden.  © Morris Pudwell

Zu der geplanten Verhandlung am Freitag vor dem Amtsgericht Tiergarten war der Angeklagte nicht erschienen. Der Verteidiger des 30-Jährigen erklärte, sein Mandant sei erkrankt. Das Gericht verschob den Prozessbeginn daraufhin auf den 12. März.

Der Mann soll mit Geschwindigkeiten von bis zu 117 km/h durch die Stadtteil Treptow und Köpenick gerast sein. Er sei bei dem Geschehen im September 2018 in einem Mietfahrzeug unterwegs gewesen - ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein.

Zudem habe er unter Einfluss von Drogen gestanden. Erst nach einer Kollision mit einem Lichtmast sei die Fahrt beendet gewesen.

Der Mann stand unter Drogeneinfluss.
Der Mann stand unter Drogeneinfluss.  © Morris Pudwell

Dem Angeklagten wird unter anderem ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Last gelegt.

Titelfoto: Morris Pudwell

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