Waffenkauf im Darknet? Angeklagter fehlt wegen möglicher Corona-Erkrankung

Berlin - Weil er sich zahlreiche Waffen und Waffenteile im sogenannten Darknet beschafft haben soll, muss sich ein 39-Jähriger ab Donnerstag (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Ein 39-Jähriger muss sich ab Donnerstag vor dem Berliner Landgericht verantworten, weil er zahlreiche Waffen im Darknet erworben haben soll. (Symbolfoto)
Ein 39-Jähriger muss sich ab Donnerstag vor dem Berliner Landgericht verantworten, weil er zahlreiche Waffen im Darknet erworben haben soll. (Symbolfoto)  © Silas Stein/dpa

Dem Angeklagten werden acht mutmaßliche Taten zwischen Januar 2014 und Oktober 2017 vorgeworfen.

Die illegal erworbenen Waffen soll er laut Ermittlungen zum Teil für sich behalten, zum Teil aber auch weiterverkauft haben.

Dem Mann, der im Tatzeitraum als Krankenpfleger in einer Berliner Justizvollzugsanstalt beschäftigt gewesen sei, werden verschiedene Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last gelegt.

Für den Prozess sind drei Verhandlungstage vorgesehen.

Update, 14.09 Uhr: Prozess vertagt: Angeklagter fehlt wegen möglicher Corona-Erkrankung

Der Prozess gegen den 39-jährigen Berliner ist am Donnerstag vertagt worden, weil der Angeklagte fehlte. Der Verteidiger hatte zu Beginn der Verhandlung erklärt, sein Mandant habe ehrenamtlich in einem Krankenhaus ausgeholfen und könne nun nicht ausschließen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Ein Test sei "wohl vorgesehen". Das Landgericht der Hauptstadt ordnete eine Untersuchung des Angeklagten durch einen Amtsarzt sowie einen Corona-Test an. Die Verhandlung soll am 18. Februar fortgesetzt werden.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

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