KZ-Prozess gegen 100-Jährigen: Beamter soll zu Vernehmungen Überlebender aussagen

Brandenburg/Havel - Im Prozess um die Massentötungen im Konzentrationslager Sachsenhausen nahe Berlin soll am Freitag (10 Uhr) ein Polizeibeamter zu den Ermittlungen aussagen.

Im Prozess gegen einen 100-jährigen ehemaligen KZ-Wachmann soll am Freitag ein Polizist aussagen.
Im Prozess gegen einen 100-jährigen ehemaligen KZ-Wachmann soll am Freitag ein Polizist aussagen.  © Fabian Sommer/dpa

Dabei soll es insbesondere um die Vernehmungen von drei Überlebenden des KZ gehen.

Unter ihnen war der inzwischen 100 Jahre alte Leon Schwarzenbaum, der mehrere Monate dort inhaftiert war.

Angeklagt ist vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Neuruppin (Brandenburg) ein ebenfalls 100-Jähriger.

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Laut Anklage soll er zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen als Wachmann der SS Beihilfe zur Ermordung von Tausenden Lagerinsassen geleistet haben.

Der Angeklagte hatte am zweiten Prozesstag bestritten, in dem KZ gewesen zu sein.

Für den Prozess, der aus organisatorischen Gründen in einer Sporthalle in Brandenburg/Havel stattfindet, sind bis zum 7. Januar insgesamt 22 Verhandlungstage vorgesehen.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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