Chemnitz: 31-Jähriger wegen Millionenbetrugs mit Platin-Handel verurteilt

Von Andreas Hummel

Chemnitz - Nach einem Millionenbetrug beim Handel mit Münzen und Barren aus Platin hat das Landgericht Chemnitz einen 31-Jährigen zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.

Am Landgericht Chemnitz wurde am Freitag ein 31-Jähriger wegen Millionenbetrugs verurteilt.
Am Landgericht Chemnitz wurde am Freitag ein 31-Jähriger wegen Millionenbetrugs verurteilt.  © Harry Härtel

Nach Überzeugung der Wirtschaftsstrafkammer hat er 16 Millionen Euro Umsatzsteuer hinterzogen, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte.

Dabei hatte er von 2018 bis 2020 das Edelmetall an Handelshäuser in Deutschland verkauft, die Umsatzsteuer aber einbehalten.

Die Herkunft der Lieferungen mittels privater Kurierfahrten aus Tschechien und der Slowakei soll er über fingierte Rechnungsketten verschleiert haben. Den Angaben zufolge hat der Mann vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

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Verurteilt wurde der 31-Jährige wegen 7 Fällen der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall.

Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren, die Staatsanwaltschaft von viereinhalb Jahren beantragt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Titelfoto: Harry Härtel

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