Party trotz Lockdown: Chemnitzerin muss Strafe zahlen

Chemnitz - Trotz Lockdowns hatte eine Chemnitzerin (46) im April ihren Geburtstag gefeiert. Die Party hat nun ein teures Nachspiel.

Die Chemnitzerin zog nun den Einspruch gegen die Geldstrafe, zu der sie verurteilt worden war, zurück.
Die Chemnitzerin zog nun den Einspruch gegen die Geldstrafe, zu der sie verurteilt worden war, zurück.  © Uwe Meinhold

Die 46-Jährige soll am Abend des 17. April mit acht weiteren Personen ihren Geburtstag nachgefeiert haben. Da zu diesem Zeitpunkt noch die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote galten, lag damit ein Verstoß gegen die sächsische Coronaschutz-Verordnung vor.

Es kam zu einem Polizeieinsatz. 

"Die Polizeibeamten, welche den Verstoß vor Ort überprüftem, wurden von der Angeklagten zunächst beleidigt und während der Feststellung der Personalien der Feiernden tätlich angegriffen", teilte das Amtsgericht Chemnitz mit.

Die 46-Jährige wurde wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. 

Dagegen hatte die Frau Einspruch erhoben, den sie nun aber wieder zurückgezogen hat.

Sie muss nun die Geldstrafe zahlen. Außerdem trägt sie die Verfahrenskosten.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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