Nach tödlichem Unfall in Chemnitz: 18-Jähriger angeklagt

Chemnitz - Nach einem tödlichen Unfall in Chemnitz hat die Staatsanwaltschaft gegen einen 18-jährigen Chemnitzer Anklage wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung an das Amtsgericht Chemnitz erhoben.

Der Peugeot kam an einem Baum zum Stehen.
Der Peugeot kam an einem Baum zum Stehen.  © Harry Härtel

Der Angeschuldigte war am 22. November 2019 mit seinem Peugeot auf der Neefestraße in Chemnitz unterwegs. 

Laut Staatsanwaltschaft geriet er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und heftigen Lenkbewegungen mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. 

Er kollidierte zunächst mit einem geparkten BMW und stieß dann mit der linken Seite seines Fahrzeugs gegen die ihm entgegenkommende Fahrradfahrerin.

Die Frau wurde daraufhin an die A-Säule des Peugeot, dann gegen ein weiteres, geparktes Fahrzeug geschleudert und blieb dann auf dem Fußweg liegen.

Dabei erlitt sie schwerste Verletzungen, an deren Folgen sie trotz Reanimationsmaßnahmen im Klinikum verstarb.

Der Beifahrer des Angeschuldigten wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Titelfoto: Harry Härtel

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