Automaten ausgetrickst: Glücksritter verurteilt

Dresden - Weil zwei Kosovaren und ein Mazedonier Spielautomaten manipulierten und so 23.000 Euro "gewannen", wurden sie vom Landgericht wegen Betruges verurteilt.

Ljuljzim M. (40, v.l.n.r.) Ljutfi M. (45) und Nexhat B. (48) kamen mit Bewährung davon.
Ljuljzim M. (40, v.l.n.r.) Ljutfi M. (45) und Nexhat B. (48) kamen mit Bewährung davon.  © privat

Nexhat B. (48) und Ljutfi M. (45) hatten gestanden, zwischen 2016 und 2017 fünf Spielhallen im Großraum Meißen heimgesucht zu haben. Einmal war auch der nun mitangeklagte Ljuljzim M. (40) dabei.

Die Männer hatten es auf das Spiel "Fancy Fruits Quattro" abgesehen. Das hatte einen Programmierfehler, weshalb die Hersteller es blockierten.

Allerdings kannten die Glücksritter einen Trick, die Sperre zu umgehen und so zu spielen und zu gewinnen. Doch die Glückssträhne fiel auf.

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Nexhat, der ähnliche Taten auch in der Lausitz beging, dafür schon früher verurteilt wurde, kassierte jetzt zwei Jahre Haft, Ljutfi 20 Monate und Ljuljzim sechs Monate Haft.

Alle Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.

Titelfoto: privat

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