Bauarbeiter sieht Schülerin (14): Er belästigt sie heftig und sendet ihr ein Penisfoto!

Dresden - Er wies wortreich alle Schuld von sich. Genutzt hat es nichts: Habash H. (27) wurde am Amtsgericht Dresden wegen schweren sexuellen Übergriffs, Drogenabgabe an Minderjährige und Verbreiten pornografischer Schriften zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Habash H. (27) schwor mehrfach beim "Leben seiner Mutter", nichts getan zu haben. Verurteilt wurde er dennoch.
Habash H. (27) schwor mehrfach beim "Leben seiner Mutter", nichts getan zu haben. Verurteilt wurde er dennoch.  © Peter Schulze

Der gelernte Schneider aus Syrien hatte einer Schülerin (14) aus seinem Dresdner Wohnviertel regelrecht nachgestellt.

Irgendwann kam Habash über Instagram mit dem Mädchen in Kontakt. Bis sie ihn schließlich auf der Plattform blockierte, sandte er ihr unentwegt anzügliche Nachrichten.

Ablehnungen und Hinweise auf ihr Alter ignorierte er. Letztlich sandte er Pornobilder und ein Foto von seinem Penis mit der Bitte, ihm ähnliche Fotos zu senden.

Seine Erklärung bei Gericht: "Sorry. War der falsche Chat. Ich dachte, ich schreibe mit einer Brasilianerin."

Außerdem, so sagte die Schülerin aus, habe er ihr ständig auf der Straße unflätig hinterhergerufen.

Schülerin sucht klärendes Gespräch: Täter hält sie fest und betatscht sie!

Auf Instagram erhielt die Schülerin ein Penisfoto. Doch als sie ein klärendes Gespräch suchte, eskalierte die Situation. (Symbolbild)
Auf Instagram erhielt die Schülerin ein Penisfoto. Doch als sie ein klärendes Gespräch suchte, eskalierte die Situation. (Symbolbild)  © 123RF/anyaberkut

Deshalb ging sie völlig entnervt zu seiner Wohnung, um sich das zu verbitten.

Da versuchte er, ihr eine Ecstasy-Pille zu verabreichen, sie wahlweise gegen Drogen zum Sex zu animieren.

Angewidert wollte sie gehen. Da hielt Habash sie fest, küsste sie und griff dem Mädchen in den Schritt.

Sie konnte fliehen, lief sofort zur Polizei, die noch am selben Abend jede Menge Drogen ("Alles Eigenbedarf.") bei ihm in der Wohnung sicherstellte.

"Ich habe nichts gemacht", sagte Habash immer wieder. Das Gericht glaubte ihm kein Wort.

Titelfoto: Peter Schulze

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