Angeklagter Räuber hört plötzlich Stimmen

Dresden - Wenn das so weitergeht, wird der Prozess noch sehr lange dauern...

Der Prozess gegen Stefan G. (34) geht weiter. Wenn auch mit Verzögerung.
Der Prozess gegen Stefan G. (34) geht weiter. Wenn auch mit Verzögerung.  © Peter Schulze

Am Landgericht Dresden gab es erneut Verzögerungen, weil der Angeklagte Stefan G. (34) mehr Ärzte als Richter beschäftigt. Der Riesaer muss sich mit zwei Mittätern verantworten - ihm werden mehr als  20 Taten quer durchs Strafgesetzbuch vorgeworfen.

Wie TAG24 berichtete, musste der erste Prozesstag in der vergangenen Woche abgebrochen werden - Stefan G. war schlecht geworden. 

Wegen seiner Aggressivität hatte er beruhigende Medikamente im Knast erhalten, die ihm aber nicht bekamen. Diese Pillen wurden inzwischen abgesetzt. 

Am Dienstag verzögerte sich auch der Beginn des neuen Prozesstages, denn schon wieder war ein Arzt bei ihm. Diesmal hörte Stefan G. angeblich Stimmen. 

Kein Wunder: Er kam im Knast irgendwie an Drogen... Verhandlungsunfähig schrieb der Arzt ihn nicht. 

Schon vergangene Woche musste der Notarzt wegen des Angeklagten am Gericht vorfahren.
Schon vergangene Woche musste der Notarzt wegen des Angeklagten am Gericht vorfahren.  © Peter Schulze

Ab Mittag wurde verhandelt. Urteil folgt. 

Titelfoto: Peter Schulze

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