Drogenhandel und Waffenbesitz: Mehrfach Vorbestrafter (34) aus Gorbitz angeklagt!

Dresden - Es wird ernst! Ein 34 Jahre alter Mann wurde wegen Drogenhandels verhaftet. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden erhoben.

Der Beschuldigte muss sich bald vor dem Landgericht Dresden verantworten. (Symbolbild)
Der Beschuldigte muss sich bald vor dem Landgericht Dresden verantworten. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Es sind keine kleinen Delikte, die dem Beschuldigten vorgeworfen werden. Er soll im größeren Stil mit Drogen gehandelt haben. Zudem wurden im Besitz des mehrfach Vorbestraften unerlaubte Waffen gefunden.

Der Mann mit deutscher und russischer Staatsbürgerschaft hatte die Drogen in seiner Wohnung in dem Dresdner Stadtteil Gorbitz gebunkert.

Die Staatsanwaltschaft berichtete am Mittwoch über vier konkrete Vorwürfe des Besitzes von unerlaubten Betäubungsmitteln. So soll der Beschuldigte im Juli 2019 an zwei Tagen je 100 Gramm Crystal, im Oktober 2019 satte 330 Gramm Marihuana zum Weiterverkauf besessen haben.

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Doch die Drogen wurden nicht nur in seiner Wohnung aufbewahrt. Der 34-Jährige nutzte auch das Kellerabteil, wie es am 16. Oktober 2020 der Fall gewesen war. Da hatte er rund 500 Gramm Crystal und 80 Gramm Marihuana darin gelagert.

Das war noch nicht alles. Bei einer Durchsuchung des Angeklagten fanden die Beamten fünf Messer griffbereit in den bewohnten Räumlichkeiten, darunter ein Springmesser.

Auch eine Taschenlampe mit Elektroschockfunktion und eine mit Schlagstockfunktion nannte er sein Eigen. Im Flur an der Wand lehnten zwei Baseballschläger.

Er wollte mit Drogen Geld verdienen. Doch der 34 Jahre alte Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Er wollte mit Drogen Geld verdienen. Doch der 34 Jahre alte Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)  © Charles Wollertz/123RF

Bereits am 17. Oktober wurde der Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen und in Vollzug gesetzt. Vor allem die Tatsache, dass er bereits vorbestraft ist, dürfte für keine milde Strafe sorgen. Ein Termin zur Hauptverhandlung steht noch aus.

Titelfoto: Bildmontage: Charles Wollertz/123RF, Monika Skolimowska/ZB/dpa

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