Uhren, Handys, Schuhe erpresst: Schüler (17) ist ein Tunichtgut, wie er im Buche steht

Dresden - Körperverletzung, Nötigung, Vandalismus: Seit August 2019 treibt eine brutale Jugendgang rund um den Deutschrussen Helmut A. (17, Name geändert) in Dresden ihr Unwesen - sie zockt vor allem Kinder und Jugendliche ab.

Helmut A. (17) muss sich für diverse Schandtaten verantworten.
Helmut A. (17) muss sich für diverse Schandtaten verantworten.  © Steffen Füssel

Jetzt muss sich der Schüler vor dem Amtsgericht verantworten.

Emotionslos berichtet Helmut von seinen Schandtaten: Innerhalb eines halben Jahres hatte der Schüler mehrere Jugendliche eingeschüchtert, bedroht, verfolgt und verprügelt.

Dabei erpresste er von seinen Opfern Schuhe, Uhren, Handys oder auch Bargeld. Motiv: "Die hatten eben teure Sachen an, die wollten wir haben."

Auch vor massiven Demütigungen schreckte der Trupp nicht zurück. So landeten zwei Banden-Kumpels wegen Aussagen ihrer Opfer hinter Gittern.

Prompt schwor Helmut Rache - und lockte die betroffenen Jungs in einen Hinterhalt. Gemeinsam mit zwei mitangeklagten Kumpanen (18, 24) zwang er die Jugendlichen, sich zu küssen und gegenseitig ihre Genitalien zu berühren.

Die Jungs gehorchten - und wurden dabei von der Gang gefilmt.

Dennoch: Die mutmaßlichen Täter wurden ermittelt, Helmut saß sogar kurzzeitig in U-Haft. Urteil folgt.

Titelfoto: Steffen Füssel

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