Mann stach Frau in Dresden nieder: Darum müssen jetzt fast alle Zeugen nochmal aussagen

Dresden - Wochenlang schwieg er.

Lawin P. (22) behauptet jetzt, mit dem Opfer noch immer liiert zu sein.
Lawin P. (22) behauptet jetzt, mit dem Opfer noch immer liiert zu sein.  © Peter Schulze

Jetzt äußerte sich Lawin P. (22) im Landgericht Dresden endlich zum Vorwurf des versuchten Mordes an seiner einstigen Freundin Huda (22). 

Und führte damit zahlreiche Zeugenaussagen ad absurdum.

Laut Anklage stach der Kurde die Frau im Februar nieder (TAG24 berichtete), weil sie sich weigerte, mit ihm nach Italien zu gehen. Nur eine Notoperation konnte das Opfer retten.

Laut Zeugen war die Beziehung lange beendet, bedrohte er Huda und deren Familie. Nun sprach Lawin: Demnach waren sie nie getrennt, trafen sich heimlich. 

Die Familien hätten das nicht wissen dürfen, wohl aber Freunde. 

Lawin habe im Streit spontan zugestochen. Es täte ihm leid. Um die Version zu prüfen, müssen nun fast alle Zeugen nochmal gehört werden, ehe ein Urteil fällt. 

Gut möglich, dass diverse Bekannte von Lawin dann Verfahren wegen Falschaussage am Hals haben.

Titelfoto: Peter Schulze

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