Blutiger Gabel-Angriff in Frankfurt: Frau in Psychiatrie eingewiesen

Frankfurt am Main - Nach einem gefährlichen Angriff mit einer Plastikgabel im Frankfurter Hauptbahnhof ist eine 48 Jahre alte Frau vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Der blutige Angriff mit einer Gabel beschäftigte das Landgericht Frankfurt, das am Mittwoch die 48-jährige Täterin dauerhaft in eine Psychiatrie einwies. (Symbolbild)
Der blutige Angriff mit einer Gabel beschäftigte das Landgericht Frankfurt, das am Mittwoch die 48-jährige Täterin dauerhaft in eine Psychiatrie einwies. (Symbolbild)  © Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

Von der Beschuldigten gehe ohne eine entsprechende Behandlung dauerhaft eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit aus, hieß es am Mittwoch.

Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten in dieselbe Richtung votiert. Die Entscheidung ist aber noch nicht rechtskräftig.

Die Frau hatte sich im März dieses Jahres auf dem Querbahnsteig einer Passantin genähert, die gerade telefonierte.

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Von hinten stach sie dem Opfer mit der Plastikgabel auf den Kopf und verursachte mehrere Platzwunden.

Die verletzte Frau hat seither mit psychischen Problemen zu kämpfen. Zur Begründung gab die Täterin an, sich aufgrund von Strahlen aus dem Mobiltelefon bedroht gefühlt zu haben.

In ihrem Urteil folgten die Richter der entsprechenden Expertise eines psychiatrischen Gutachters.

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

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