Ermordete Ehefrau auf Mülldeponie entsorgt: Revision gegen Urteil eingelegt

Frankfurt am Main - Im Prozess um eine getötete Frau, deren Knochen später im Müll gefunden worden waren, hat die Verteidigung Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Der Angeklagte wird in den Gerichtssaal geführt (Archivfoto).
Der Angeklagte wird in den Gerichtssaal geführt (Archivfoto).  © Arne Dedert/dpa

Das teilte das Landgericht Frankfurt am Freitag mit.

Der 38-jährige Ehemann war nach zweieinhalb Monaten Verhandlung am vergangenen Freitag zu lebenslanger Haft wegen Mordes aus Habgier verurteilt worden.

Nach Überzeugung der Schwurgerichtskammer hatte der Deutsche seine 43 Jahre alte Ehefrau im Oktober 2019 getötet, um mit seiner neuen Freundin in der Eigentumswohnung des Opfers in Frankfurt-Nied wohnen zu können.

Die Polizei hatte bei einer akribischen Suchaktion auf einer Mülldeponie im Main-Taunus-Kreis Knochenpartikel sichergestellt, die von der Ermordeten stammten.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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