Mann (22) soll Lebensgefährtin (20) mit Gewalt zu Sex und Prostitution gezwungen haben

Frankfurt am Main - Ein Mann soll seine Lebensgefährtin mit Gewalt zum Sex und zur Prostitution gezwungen haben.

Seit Dienstag steht der Angeklagte vor dem Landgericht Frankfurt. Acht Fortsetzungstermine sollen folgen.
Seit Dienstag steht der Angeklagte vor dem Landgericht Frankfurt. Acht Fortsetzungstermine sollen folgen.  © dpa/Frederik von Erichsen

Seit Dienstag steht der 22 Jahre alte Mann deshalb vor dem Landgericht Frankfurt.

Ihm wird vorgeworfen, die damals 20 Jahre alte Frau seit Anfang 2020 zunächst mit Schlägen zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Dabei soll er ihr in einem Fall ein Messer an den Hals gesetzt haben.

Später vermittelte er ihr laut Anklage verschiedene Freier, wofür er mit Fotos der Frau im Internet geworben haben soll.

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Im Frühjahr 2020 soll er ihr darüber hinaus mit einer Luftpistole knapp am Kopf vorbeigeschossen haben.

Der Prozessauftakt fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die Jugendstrafkammer steht vor einer ausgedehnten Beweisaufnahme mit acht Fortsetzungsterminen bis Mitte März. Im Mittelpunkt steht dabei die Zeugenaussage der Frau.

Titelfoto: dpa/Frederik von Erichsen

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