Schüsse am Hauptbahnhof: Vier Männer nach spektakulärem Bankraub vor Gericht

Frankfurt am Main - Rund zehn Monate nach einem spektakulären Bankraub mit Schüssen und Verfolgungsjagd im Frankfurter Bahnhofsviertel (TAG24 berichtete) stehen von heute (9.30 Uhr) an vier Männer vor dem Landgericht Frankfurt.

Ein Polizeibeamter steht am Frankfurter Hauptbahnhof vor einem schwarzen BMW, mit dem mehrere Täter dem Raubüberfall geflüchtet waren (Archivbild).
Ein Polizeibeamter steht am Frankfurter Hauptbahnhof vor einem schwarzen BMW, mit dem mehrere Täter dem Raubüberfall geflüchtet waren (Archivbild).  © DPA/Arne Dedert

Die Anklage legt den zwischen 27 und 35 Jahre alten Angeklagten schweren Raub und verschiedene andere Delikte zur Last.

Nachdem sie laut Anklage im August vergangenen Jahres zunächst im Tresorraum einer Sparkassen-Filiale nahe dem Hauptbahnhof zahlreiche private Schließfächer geplündert hatten, flüchteten die Männer im Auto vor der Polizei.

Bei der schnellen Fahrt wurden den Angaben zufolge vier andere Autos gerammt und drei Personen verletzt.

Drei Angeklagten wurden im Anschluss festgenommen - dem vierten gelang zunächst die Flucht. Er wurde einige Wochen später in Berlin verhaftet.

Die Strafkammer hat zunächst sechs Verhandlungstage bis Ende Juni terminiert.

Update, 13.28 Uhr: Prozess um spektakulären Bankraub mit Geständnissen eröffnet

Mit Geständnissen der vier Angeklagten hat am Freitag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um einen spektakulären Bankraub im Frankfurter Bahnhofsviertel begonnen.

Die vier Männer im Alter zwischen 27 und 35 Jahren wollen allerdings nicht als Bande agiert haben, wie es ihnen die Anklage vorwirft.

Eine Polizistin steht in der Düsseldorfer Straße nahe des Frankfurter Hauptbahnhofs vor einer Bank-Filiale, in der es zu einem Raubüberfall kam.
Eine Polizistin steht in der Düsseldorfer Straße nahe des Frankfurter Hauptbahnhofs vor einer Bank-Filiale, in der es zu einem Raubüberfall kam.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Man sei spontan in den Tresorraum der Sparkasse eingedrungen, um die Privatschließfächer der Kunden aufzubrechen, sagten die Angeklagten übereinstimmend in ihren Einlassungen.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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