Frau lernt Mann auf Volksfest kennen: Als sie ihn mit nach Hause nimmt, beginnt der Alptraum

Frankfurt am Main - Wegen eines Vergewaltigungsversuchs nach dem Museumsuferfest in Frankfurt ist ein 34 Jahre alter Mann zu sechs Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. 

Fotomontage: Der Vorfall ereignete sich am Rande des Museumsuferfestes 2017 in Frankfurt (Symbolfoto).
Fotomontage: Der Vorfall ereignete sich am Rande des Museumsuferfestes 2017 in Frankfurt (Symbolfoto).  © Montage: DPA/Boris Rössler, 123RF/Elnur Amikishiyev

Er hatte laut Urteil des Landgerichts Frankfurt vom Dienstag die Frau 2017 am Rande des Festes kennengelernt und war mit ihr in deren nahe gelegene Wohnung gegangen.

Dort kam es zu schweren körperlichen Übergriffen. Bevor der Frau die Flucht aus der Wohnung gelang, wurde sie vielfach mit einem Küchenmesser verletzt. 

Darüber hinaus erlitt sie einen Bruch ihres Brustbeins und wurde gefesselt und geknebelt. Zu einer Vergewaltigung kam es letztlich nicht (AZ 3630 Js 250005/17).

Das Gericht behielt sich im Urteil die Sicherungsverwahrung des mehrfach vorbestraften Mannes in der Psychiatrie ausdrücklich vor. Ein Gutachter hatte ihn als "dissoziale Persönlichkeit" bezeichnet.

Gegen den Deutschen ist derzeit noch ein weiteres Strafverfahren in Baden-Württemberg offen: Er soll versucht haben, die Mutter einer Bekannten zu vergewaltigen. 


Noch im Gerichtssaal wurde der Angeklagte festgenommen. Es bestehe Fluchtgefahr, hieß es. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Titelfoto: Montage: DPA/Boris Rössler, 123RF/Elnur Amikishiyev

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