Journalist als "Nazi" beschimpft: Stadtverordnete Jutta Ditfurth im Kreuzfeuer

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (69, Ökolinx) muss sich an diesem Donnerstag (10.45 Uhr) am Amtsgericht Frankfurt wegen des Vorwurfs der üblen Nachrede verantworten.

Den Strafbefehl akzeptierte die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (69, Ökolinx) nicht.
Den Strafbefehl akzeptierte die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (69, Ökolinx) nicht.  © dpa/dpa-Zentralbild/Karlheinz Schindler

Die Kommunalpolitikerin war bereits Anfang 2019 mit einem Strafbefehl über 1800 Euro (60 Tagessätze) belegt worden, weil sie in Internet-Foren einen in der Schweiz ansässigen Journalisten unter anderem als "Nazi" bezeichnet haben soll.

Nach eigener Aussage wollte Ditfurth Freunde und Anhänger vor unseriösen Arbeitsmethoden des Journalisten warnen. Den Strafbefehl akzeptierte sie nicht.

Das Gericht will den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen.

Update, 15. April, 13.20 Uhr: Verfahren gegen Jutta Ditfurth eingestellt

Das Strafverfahren gegen die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx) wegen übler Nachrede ist am Donnerstag ohne weitere Auflagen eingestellt worden.

Vor dem Amtsgericht Frankfurt nahm der betroffene Zeuge zuvor seinen Strafantrag zurück. Weil damit ein "Verfahrenshindernis" bestehe, könne der Prozess gegen die 61-Jährige nicht weitergeführt werden, sagte die Amtsrichterin.

Titelfoto: dpa/dpa-Zentralbild/Karlheinz Schindler

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