Mutmaßliche IS-Rückkehrerin steht in Frankfurt vor Gericht

Frankfurt am Main - Eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin muss sich seit Montag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main verantworten.

Am Montag soll vor dem Oberlandesgericht Frankfurt der Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin beginnen (Symbolbild).
Am Montag soll vor dem Oberlandesgericht Frankfurt der Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin beginnen (Symbolbild).  © Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

Der 32-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, in Syrien Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung gewesen zu sein und Kriegsverbrechen und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz begangen zu haben.

Laut Gericht hatte sich die Angeklagte mit ihrem Ehemann von Ende Juni 2014 bis Sommer 2016 in Syrien aufgehalten und sich in diesem Zeitraum dort dem "Islamischen Staat" angeschlossen.

Nachdem der Mann eine Ausbildung als Kämpfer durchlaufen habe, soll sie dort an verschiedenen Orten gelebt und ihren Partner in seiner Tätigkeit als IS-Kämpfer unterstützt haben.

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Zudem soll die Angeklagte ein Sturmgewehr besessen haben.

Die Frau war nach ihrer Ankunft in Deutschland im Oktober vergangenen Jahres festgenommen worden und saß seither in Untersuchungshaft.

Zunächst sind elf Verhandlungstage bis Mitte Juli angesetzt.

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

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