Hat Mann Gift in Nudelsuppe gekippt, um Ehepaar zu töten?

Wiesbaden - Im Prozess um einen Mordversuch mit einer vergifteten Nudelsuppe sind für den (heutigen) Dienstag (9 Uhr) vor dem Landgericht Wiesbaden die Plädoyers geplant.

Der Angeklagter am 27.01.2020 vor Gericht (Symbolfoto).
Der Angeklagter am 27.01.2020 vor Gericht (Symbolfoto).  © Dorothee Barth/dpa

Der 49 Jahre alte Angeklagte soll im Februar 2019 im Rheingau in das Haus eines Ehepaares eingedrungen sein und Gift in einen Topf mit Nudelsuppe gekippt haben. 

Der Ehemann verfütterte die Suppe an seine Hunde, die mit schweren Vergiftungssymptomen in eine Klinik gebracht wurden und überlebten. 

Hintergrund der Tat soll sein, dass der 49-jährige Deutsche in den Ehemann verliebt war - dieser jedoch die Avancen zurückwies.

Der Angeklagte war im April 2019 festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er war bereits 2001 vom Landgericht Memmingen wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. 

Er hatte laut Urteil versucht, die Eltern einer Freundin mit Arsen zu vergiften.

Die Nudelsuppe wurde an die Hunde verfüttert (Symbolfoto).
Die Nudelsuppe wurde an die Hunde verfüttert (Symbolfoto).  © David-Wolfgang Ebener/dpa

Titelfoto: Dorothee Barth/dpa

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