26-Jähriger auf Marktplatz erschossen: Urteil gegen Schützen gefallen!

Hamburg – Im Prozess um tödliche Schüsse auf einen 26-Jährigen in Hamburg-Lohbrügge soll am Dienstag (13 Uhr) das Urteil fallen.

Polizisten und Feuerwehrleute stehen nach der Schießerei auf dem Lohbrügger Markt am Tatort.
Polizisten und Feuerwehrleute stehen nach der Schießerei auf dem Lohbrügger Markt am Tatort.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Das Landgericht hatte den 31 Jahre alten Angeklagten im Februar vergangenen Jahres wegen heimtückischen Mordes zu elf Jahren Haft verurteilt.

Der Bundesgerichtshof hatte den Schuldspruch bestätigt, aber das Strafmaß aufgehoben. Darum muss eine andere Strafkammer am Landgericht erneut prüfen, ob der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt werden muss.

In dem Prozess geht es um einen tödlichen Drogenstreit auf dem Lohbrügger Markt. Der 26-Jährige sollte Drogengeld eintreiben. Dazu war er mit zwei muskulösen Helfern, aber unbewaffnet erschienen.

Derart unter Druck gesetzt, zückte der Angeklagte eine Pistole und erschoss sein Gegenüber, einen früheren Freund.

Update, 15.25 Uhr: Lebenslange Haft für tödliche Schüsse

Für die tödlichen Schüsse muss der 31-Jährige lebenslang in Haft. Das hat das Landgericht Hamburg am Dienstag entschieden.

Die Richter seien zu dem Ergebnis gekommen, dass "die zwingend vorgeschriebene lebenslange Freiheitsstrafe" verhängt werden müsse.

Eine andere Strafkammer am Landgericht hatte den 31 Jahre alten Angeklagten bereits im Februar vergangenen Jahres wegen heimtückischen Mordes zu elf Jahren Haft verurteilt.

Der Bundesgerichtshof hatte den Schuldspruch bestätigt, aber das Strafmaß aufgehoben.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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