Polizei findet Leiche nach Kneipen-Streit: Neun Jahre Haft gefordert!

Hamburg – Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 36-Jährigen in einer Kneipe in Hamburg-Neugraben-Fischbek (TAG24 berichtete) hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von neun Jahren gefordert. 

Der 37-jährige Angeklagte steht neben seinem Anwalt Philipp Gerigk (l) vor Beginn eines Prozesses.
Der 37-jährige Angeklagte steht neben seinem Anwalt Philipp Gerigk (l) vor Beginn eines Prozesses.

Die Anklagevertreterin zeigte sich am Mittwoch davon überzeugt, dass der 38 Jahre alte Beschuldigte die Frau in der Nacht zum 11. Juni vergangenen Jahres tötete. 

Die Vertreterin der drei Töchter des Opfers, die in dem Prozess Nebenklägerinnen sind, schloss sich der Forderung an, wie eine Gerichtssprecherin weiter mitteilte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Algerier allein mit der Frau in dem Lokal gewesen, wo er als Aushilfe arbeitete. 

Zunächst hätten sie einvernehmlichen Sex gehabt. Dann habe die 36-Jährige nicht gehen wollen. Sie habe den Angeklagten beschimpft und eine Bierflasche nach ihm geworfen. Daraufhin habe er sie geschubst, geschlagen und gewürgt, bis sie starb. 

Aus Angst vor Entdeckung habe der Angeklagte die Leiche mit einer Sackkarre zu einem Gebüsch in der Nähe des Lokals transportiert und dort vergraben. Das Urteil wird am 7. April erwartet.

In dieser Kneipe ereignete sich die Tat.
In dieser Kneipe ereignete sich die Tat.  © Blaulicht-News.de (Archivbild)

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