Wegen Geld musste ein Rentner sterben: Angeklagter will aussagen!

Hamburg - Im Prozess um den mutmaßlichen Mord mit anschließendem Raub an einem 83-Jährigen in Hamburg-Wilhelmsburg will der 54-jährige Angeklagte am Dienstag vor dem Landgericht aussagen.

Der 54-jährige Angeklagte (vorne) steht im Landgericht neben seinem Verteidiger Siegfried Schäfer (2. vl.).
Der 54-jährige Angeklagte (vorne) steht im Landgericht neben seinem Verteidiger Siegfried Schäfer (2. vl.).  © Daniel Bockwoldt/dpa Pool/dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord aus Habgier und zugleich Raub mit Todesfolge vor.

Laut Anklage kannte der 54-Jährige sein späteres Opfer und wusste, dass der Rentner große Bargeldsummen zu Hause verwahrte. 

Um ungestört nach dem Geld suchen zu können, habe der mutmaßliche Täter den Rentner am 20. März von hinten stranguliert.

Anschließend habe er die Wohnung durchsucht und aus einem Koffer Bargeld in Höhe von mindestens 99.950 Euro an sich genommen. 

In der Anklage würden Tatsachen behauptet, die nicht stimmten, hatte der Verteidiger bereits zu Prozessauftakt erklärt. 

Da es aber noch Besprechungsbedarf gebe, werde sein Mandant erst am zweiten Prozesstag aussagen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa Pool/dpa

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