Drama um Soldat: Mann verliert bei Übung ein Auge! Urteil lässt Fragen offen

Bonn - Ein Unteroffizier verlor auf dramatische Art und Weise bei einer Übung sein rechtes Auge und forderte 150.000 Euro Schmerzensgeld. Der Fall landete vor dem Landgericht Bonn.

Der Prozess ist mit dem Vergleich der beiden Parteien abgeschlossen. (Symbolbild)
Der Prozess ist mit dem Vergleich der beiden Parteien abgeschlossen. (Symbolbild)  © 123rf/mehaniq

Die Parteien einigten sich auf einen Vergleich.

Damit sei der Prozess abgeschlossen, wie eine Sprecherin des Landgerichts Bonn am Montag sagte.

Da sich die Parteien auf Geheimhaltung geeinigt haben, wurden keine weiteren Details zu den Inhalten des Vergleichs bekannt gegeben. Die Klage des Mannes richtete sich gegen seinen Dienstherrn.

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In diesem Fall handelt es sich um das Bundesverteidigungsministerium mit Sitz in Bonn.

Zu dem dramatischen Fall: Dem Unteroffizier war bei einer Übung in Brandenburg am 1. Februar 2018 das rechte Auge ausgeschossen worden.

Einer der zwölf Teilnehmer soll ihn aus einer Entfernung von acht bis zehn Metern ins Gesicht geschossen haben.

Bei dem dramatischen Unfall zog sich der Kläger schwerste Verletzungen zu. Unter anderem erlitt er einen Jochbein-Trümmerbruch und einen Abriss des Augapfels. Er hatte 150.000 Euro Schmerzensgeld gefordert.

Titelfoto: 123rf/mehaniq

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