Feuer im eigenen Haus gelegt: Düsseldorfer soll mörderischen Plan gehabt haben

Düsseldorf – Ein mutmaßlicher Feuerteufel (31) muss sich an diesem Montag (10 Uhr) wegen versuchten Mordes an seinen Nachbarn vor dem Landgericht in Düsseldorf verantworten.

Wegen versuchten Mordes steht ein mutmaßlicher Feuerteufel vor dem Düsseldorfer Landgericht. (Symbolbild)
Wegen versuchten Mordes steht ein mutmaßlicher Feuerteufel vor dem Düsseldorfer Landgericht. (Symbolbild)  © Martin Gerten/dp

Fünfmal soll der 31-jährige Düsseldorfer im Keller des Mehrfamilienhauses, in dem er selbst wohnte, Feuer gelegt haben – laut Anklage mit dem Ziel, seine Nachbarn zu töten. Mal habe er nachts Papier-Mülltonnen, mal anderen Abfall in Brand gesetzt.

Die Anklage wirft ihm Heimtücke vor, denn die anderen Hausbewohner hätten zu der Zeit geschlafen.

Abgesehen hatte er es offenbar auf einen bestimmten Nachbarn, einen 66-jährigen Rentner, der ihm verhasst gewesen sein soll.

Gelegt wurden die Brände im Sommer vergangenen Jahres. Der 31-Jährige hatte die Taten laut Gericht zunächst zugegeben, sein Geständnis dann aber beim Haftrichter widerrufen.

Der Staatsanwalt hält den 31-Jährigen trotz verminderter Intelligenz für voll schuldfähig.

Für den Prozess sind bis 26. Februar noch drei weitere Verhandlungstage angesetzt.

Titelfoto: Martin Gerten/dp

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