Um knapp eine Million Euro betrogen: Prozess gegen falschen Polizisten beginnt

Köln – Ein 22 Jahre alter Mann steht von Freitag an (13 Uhr) wegen bandenmäßigen schweren Betrugs vor dem Kölner Landgericht. 

Der Angeklagte soll von einem Opfer Goldbarren und -münzen erbeutet haben.
Der Angeklagte soll von einem Opfer Goldbarren und -münzen erbeutet haben.  © Sven Hoppe/dpa

Er soll mit unbekannten Mittätern Senioren durch Telefonbetrug um ihr Erspartes gebracht haben.

Laut Anklage riefen der 22-Jährige und seine Komplizen bei älteren Menschen an und gaben sich als Polizisten aus, die vor einem angeblichen Einbruch warnten.

Deshalb sollten die Opfer ihr Vermögen einem Kripobeamten zur Verwahrung übergeben.

Bei sieben Taten im Februar und März dieses Jahre soll die Bande so rund 976.000 Euro erbeutet haben.

Bei einer Übergabe von Goldbarren und -münzen soll der Angeklagte sich dann auch wegen Raubes und Körperverletzung strafbar gemacht haben.

Er soll einem Opfer eine Tasche aus der Hand gerissen und es verletzt haben.

Für den Prozess hat das Gericht fünf Verhandlungstage bis Anfang November terminiert.  

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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