Kölner Fußballfan räumt vor Gericht "Stampftritt" ein

Köln – Ein Fußballfan des 1. FC Köln steht am Mittwoch (9.15 Uhr) wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht

Am Mittwochmorgen startet der Prozess um einen Kölner Fußballfan. Dem 34-Jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. (Fotomontage)
Am Mittwochmorgen startet der Prozess um einen Kölner Fußballfan. Dem 34-Jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. (Fotomontage)  © Montage: 123rf/thomasstockhausen / 123rf/svershinsky

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 34 Jahre alten Mann vor, beim Verlassen des Rheinenergie-Stadions während der Zweitligapartie zwischen dem FC und dem VfL Bochum im Dezember 2018 mit einem anderen FC-Fan in Streit geraten zu sein.

Mit zwei Faustschlägen soll der Angeklagte seinen Kontrahenten niedergeschlagen haben. Anschließend sei er ihm mit einem sogenannten "Stampftritt" auf den Kopf getreten.

Dabei habe er laut Anklage eine Tötungsabsicht verfolgt.

Bewusstlos soll dem Opfer die Zunge in den Rachenraum gerutscht sein.

Nur das Eingreifen von Ersthelfern habe dem schwer verletzten Opfer das Leben gerettet, so die Anklageschrift.

Update: 13.40 Uhr: Angeklagter räumt Tat ein

Der Angeklagte räumte die Tat beim Prozessbeginn ein, sagte aber, dass er nicht gezielt auf den Kopf getreten habe.

"Ich wollte nicht dahin treten", beteuerte der Mann. Der 26-Jährige, der in dem Verfahren als Nebenkläger auftritt, konnte sich am ersten Verhandlungstag nicht an die Tat erinnern. Der Prozess ist bis Ende Oktober terminiert.

Titelfoto: Montage: 123rf/thomasstockhausen / 123rf/svershinsky

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