Mord an Kita-Kind Greta (3): Angeklagte Erzieherin bestreitet die Vorwürfe

Mönchengladbach/Viersen – Im Prozess um das getötete Kita-Kind Greta (3) will die angeklagte Erzieherin am Donnerstag (12 Uhr) erstmals eine Erklärung abgeben lassen.

Im Mordfall Greta (3) hat der Prozess gegen eine Kita-Erzieherin begonnen. Die Angeklagte hat angekündigt, eine Erklärung abzugeben.
Im Mordfall Greta (3) hat der Prozess gegen eine Kita-Erzieherin begonnen. Die Angeklagte hat angekündigt, eine Erklärung abzugeben.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Bisher hat sich die 25 Jahre alte Deutsche zu den Tatvorwürfen nicht geäußert.

Sie ist angeklagt, im April dieses Jahres in ihrer Kita in Viersen am Niederrhein während des Mittagsschlafs den Brustkorb von Greta so fest zusammengedrückt zu haben, dass das Mädchen später im Krankenhaus starb.

Sie ist deshalb vor dem Landgericht Mönchengladbach wegen Mordes angeklagt.

Des Weiteren wird ihr die Misshandlung von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Denn schon zuvor soll sie in anderen Kitas Kindern den Brustkorb zusammengepresst und sie damit in Lebensgefahr gebracht haben.

Allerdings schlug sie anschließend immer Alarm, sodass der Notarzt gerufen wurde und die Kinder noch gerettet werden konnten. Im Fall von Greta konnten die Ärzte jedoch nichts mehr tun.

Da ihnen der plötzliche Tod des Kindes verdächtig vorkam, schalteten sie die Polizei ein.

Update, 13.30 Uhr: Angeklagte bestreitet die Vorwürfe

Im Prozess um das getötete Kitakind Greta (3) hat die angeklagte Erzieherin alle Tatvorwürfe bestritten. In einer Verteidiger-Erklärung ließ sie am Donnerstag sämtliche Beschuldigungen zurückweisen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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