Acht Jahre Haft für tödliche Stiche am Leipziger Hauptbahnhof

Leipzig - Nach der tödlichen Messerstecherei vor dem Leipziger Hauptbahnhof im November 2020 ist ein 25-jähriger Tunesier verurteilt worden.

Im November 2020 kam es nach der Tat auf dem Willy-Brandt-Platz zu einem größeren Polizeieinsatz.
Im November 2020 kam es nach der Tat auf dem Willy-Brandt-Platz zu einem größeren Polizeieinsatz.  © News5/Munzke

Am Montag bekam der 25-jährige Mann vor dem Landgericht Leipzig eine achtjährige Haftstrafe wegen Totschlags.

Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Jahre gefordert, während die Verteidigung auf Freispruch wegen Notwehr plädiert hatte.

Der Verurteilte hatte Mitte November vorigen Jahres seinen 29-jährigen Kontrahenten nach einer Auseinandersetzung am Willy-Brandt-Platz mit einem Messer attackiert und ihm dabei einen tödlichen Stich ins Herz versetzt.

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Auch der 25-Jährige wurde bei der Tat schwer verletzt, überlebte jedoch und wurde noch am selben Abend festgenommen. Die Hintergründe des Streits blieben vor Gericht unklar.

Der Täter konnte durch Bilder der Videoüberwachung überführt werden.

Titelfoto: News5/Munzke

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