Prozess um Mord an Hundehalter: Verteidigung legt Revision ein

Von Birgit Zimmermann

Leipzig - Der Prozess um den tödlichen Streit zwischen zwei Hundebesitzern in Leipzig geht weiter.

Thomas S. (34) wurde wegen Mordes zu neun Jahren Haft verurteilt. Nun hat die Verteidigung Revision eingelegt.
Thomas S. (34) wurde wegen Mordes zu neun Jahren Haft verurteilt. Nun hat die Verteidigung Revision eingelegt.  © Ralf Seegers

Nach der Verurteilung des 34-jährigen Thomas S. wegen Mordes am Hundebesitzer Maik R. (52) in Leipzig hat die Verteidigung Revision eingelegt. Das teilte eine Sprecherin des Landgerichts Leipzig am Donnerstag mit.

Das Gericht hatte den Mann vorige Woche zu neun Jahren Haft verurteilt.

Nach einem Streit um einen nicht angeleinten Hund hatte Thomas S. laut Urteil Maik R. ein Messer in die Schläfe gerammt. Das Opfer starb fünf Tage später.

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Die Verteidigung des 34-Jährigen hatte im Prozess einen Freispruch gefordert. Sie hatte das Geschehen als Notwehr eingestuft, weil das spätere Opfer und dessen Sohn den 34-Jährigen angegriffen hätten.

Für ein solches Szenario hatte das Gericht aber keine Anhaltspunkte gesehen.

Titelfoto: Ralf Seegers

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