Wurde ein Bundeswehr-Generalleutnant zu Unrecht versetzt?

Leipzig - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Donnerstag einen weiteren Fall auf dem Tisch.

Der Kläger erhofft sich Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht. (Symbolbild)
Der Kläger erhofft sich Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Ab 10 Uhr verhandelt das oberste Gericht über die Wegversetzung eines Generalleutnants außer Dienst der Bundeswehr.

Der Soldat war vorübergehend Befehlshaber des Nato-Kommandos im niederländischen Brunssum und führte während der Zeit den Dienstgrad General, wurde aber dort nicht dauerhaft befördert.

Stattdessen wurde er nach Berlin zurück- und dann als Generalleutnant in den Ruhestand versetzt. (Az. 1 WB 29.21)

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Die Wegversetzung wollte er im Eilverfahren verhindern, scheiterte aber 2020 vor dem Bundesverwaltungsgericht damit.

Nun beantragt er in Leipzig die Feststellung, dass die Wegversetzung rechtswidrig war.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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