45-Jähriger wegen brutalen Messerangriffs auf Nebenbuhler angeklagt

Neubrandenburg - Weil er einen vermeintlichen Nebenbuhler niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben soll, muss sich ein Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ab Donnerstag (10 Uhr) vor Gericht verantworten.

Ein 45-Jähriger muss sich vor Gericht für einen Messerangriff und die Misshandlung einer Frau verantworten. (Symbolbild).
Ein 45-Jähriger muss sich vor Gericht für einen Messerangriff und die Misshandlung einer Frau verantworten. (Symbolbild).  © 123Rf/olegdudko

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 45-Jährigen versuchten Totschlag vor, wie ein Sprecher des Landgerichtes Neubrandenburg mitteilte.

Der Vorfall hatte sich im April 2020 in der Kleinstadt Strasburg (Vorpommern-Greifswald) ereignet.

Laut Staatsanwaltschaft hatten sich der Beschuldigte und das damals 52 Jahre alte Opfer in der Wohnung der Lebensgefährtin des 45-Jährigen getroffen.

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Nach einem Streit soll der 45-Jährige dem Mann aus Prenzlau (Brandenburg) unerwartet viermal in Bauch und Rücken gestochen haben.

Das Opfer habe noch fliehen können, aber so starke innere Verletzungen erlitten, dass er ohne Notoperation gestorben wäre.

Danach soll der 45-Jährige die Frau misshandelt haben.

Der Tatverdächtige floh mit einem Auto, stellte sich aber später in Pasewalk der Polizei.

Für den 7. und den 10. Dezember sind weitere Verhandlungstage angesetzt.

Titelfoto: 123Rf/olegdudko

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